• Zielgruppen
  • Suche
 

Absolventenverabschiedung 2015

Nass und drückend schwül war es, wie so oft in diesem Sommer, als am Abend des 19.Juni das alljährliche Sommerfest der Geowissenschaften stieg. Einen wahren Geowissenschaftler kann so etwas selbstverständlich nicht schrecken und so fanden sich mehr als 50 von uns trotz mitunter strömenden Regens schon vor 18 Uhr am Institut für Bodenkunde ein. Der Fachrat, geübt in logistischen Kunststückchen und gestählt durch manch ErSie-Exkursion, hatte die Situation dankenswerter Weise gewohnt professionell antizipiert und Sitzgelegenheiten, Getränke- und Essensstände mit Zelten überdacht. Auch die Bodenkunde erwies sich als Glücksgriffslocation, standen doch den Feiernden genug trockener Innenraum für das verstauen mitgebrachten Gepäcks zur Verfügung. Es ist schön zu sehen, dass dieses Institut sich als Veranstaltungsort toller, gemeinschaftsstiftender Events seit dem großen Umbau immer stärker etabliert und so zu einem Motor der Integration für die, doch gewissen Fliehkräften unterliegenden, Teilbereiche des Studiengangs wird. So kamen an diesem Abend denn nicht nur Lernende sondern auch Lehrende der drei Institute zum Feiern zusammen. Ein erster Höhepunkt: Die Ehrung der Absolventen des vergangenen Jahres. Auch wenn die kleine Zeremonie einen recht amateurhaften Eindruck machte, so war es doch schön, für die Absolventeninnen und Absolventen ein Zeichen zu stiften, den Übergang in eine neue Lebensphase symbolisch zu begleiten. Weniger symbolisch als vielmehr Handfest ging es danach an der Theke weiter, an der, alles andere als amateurhaft, eine enorme Menge an Leckereien zur Verfügung gestellt wurde. Nicht nur ließ es der FdGH sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr ein ganzes Spanferkel zu stiften, auch die Santana Cocktailbar war in bewährter Weise vertreten, während der Fachrat sicher stellte, dass es niemandem an Bier mangelte. Als besonders erfreulich lässt sich hervorheben, dass der Versuch des FdGH ein lebendiges Alumninetzwerk aufzubauen und mit Informationen zu versorgen erste Früchte trug, so dass sich tatsächlich ein Zirkel alter Herren (und Damen) zusammen fand, um in Erinnerungen über längst vergangene Exkursionen zu schwelgen. Je später der Abend, desto mehr Gäste fanden sich ein. Die Stimmung stieg und bald wurde, wie könnte es anders sein, ein erstes Flunky-ball Spiel auf die Beine gestellt. So groß war die Freude am Spiel und so hoch die Zahl jener, die es sich nicht nehmen lassen wollten, ihr Geschick an der Pulle unter Beweis zu stellen, dass schon bald die sagenhafte Zahl von drei Spielfeldern parallel betrieben werden musste. Auch dies; nur möglich Dank des großzügigen Außenareals der BoKu. Noch viel ließe sich berichten von Ereignissen aus dieser tropisch feuchten Sommernacht. Manch Schwank böte noch Gelegenheit dem Leser ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern und manch wilde Aventüre soll sich da noch zugetragen haben. An dieser Stelle jedoch wollen wir den Mantel des Schweigens über die restlichen Ereignisse dieses Abends breiten und können dem geneigten Leser nur raten, beim nächsten Event selbst dabei zu sein und, wenn es ihn denn in den Fingerspitzen juckt weiteres zu erfahren, die stillen wie lauten Heldinnen und Helden jener Nacht zu ihren Erlebnissen auf dem Sommerfest der Geowissenschaften höchst selbst zu befragen.

 

Sören Wilke